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Mittwoch, 14. November 2007

17. Jugendsession am 17. November in Herisau

Diese Woche ist es soweit, im Kantonsratsaal in Herisau findet am Samstag 17. November die bereits 17. Jugendsession in der Ostschweiz statt. Mit bereits über 60 Angemeldeten Teilnehmer und einigen Hochkarätigen Politikern werden wir über folgende Themen disku-tieren und debattieren:

• Einbürgerungsinitiative durch Volksentscheid?
• Steuerstreit mit der EU.
• Nationalratswahlen 2007
• Armeewaffen
• Bildungspolitik

Am Morgen werden sich die Teilnehmer zusammen mit Experten in fünf Workshops mit ak-tuellen Themen aus Politik und Gesellschaft beschäftigen um allenfalls eine Forderung zu kreieren, welche den Politikern übergeben werden kann.

Gäste und Politiker

Die Eröffnungsrede wird um 9.30 Uhr Landammann Jakob Brunnschweiler halten. Als Gäste aus der hohen Politik ist es uns gelungen die Ständeratskandidaten Erika Forster und Toni Brunner und Eugend David an die Session einzuladen. Von den Jungpolitikern werden Lukas Reimann und Bettina Surber an der Session teilnehmen. Weitere Politiker und Experten werden ebenfalls anwesend sein. Abschliessend wird um ca. 16.15 Uhr der Ausserrhodener Kantonsratspräsident Arthur Sturzenegger die Schlussrede halten.

Abstimmungsthemen

Im abschliessenden Plenum wird über zwei zukunftsweisende Projekte für das Jugendparla-ment abgestimmt, welche während der 15. Jugendsession entstanden sind.

1. Ein Jugendrat für den Kanton St. Gallen
2. Ein Partizipationsreglement für den Kanton St. Gallen

Die Projekte werden anschliessend am 17.12.07 während einer gemeinsamen Sitzung mit der St. Galler Regierung, den Fraktionspräsidenten und Vertretern der Departemente offiziell vorgestellt.

Samstag, 12. Mai 2007

Blogging Politics

Politik. Ein Wort welches nicht gerade oft mit Jugend in Verbindung gesetzt wird. Es scheint doch nicht allzu abwegig, das man sich auch bereits in jungen Jahren damit auseinander Setzen sollte. Nachdem wir bereits einen bloggenden Bundesrat haben welcher sich mit den Tücken der Technik herumschlägt um mit der Bevölkerung direkt in Kontakt zu treten, sollte es nicht zu viel verlangt sein, dass auch eine kleine Gruppe Jugendlicher welche sich für Jugend und Politik interessiert einen Blog führt.

Es ist zwar nicht der erste Post auf dieser Seite, aber es wird auch sicherlich nicht der letzte sein. Wir sind in einer sich stets wandelnden Welt und gehören zur bestimmenden Generation der Zukunft. Es sollte also auch an uns Jugendlichen sein diese Welt mitzugestalten und mitzureden. Es werden noch dieses Jahr ein neuer National- und Ständerat gewählt und eine ganze Menge Jugendliche werden zum ersten Mal mit Nationalen Abstimmungen konfrontiert sein. Frei zu sein und die Freiheit zu besitzen an der Urne abstimmen zu können bringt aber auch Pflichten mit sich und diese werden nicht immer wahrgenommen. Es scheint als sei unsere Generation nicht mehr interessiert am alltäglichen Leben der Bundespolitik. Wir sollten deshalb nicht missen uns dafür zu engagieren oder auch nur unsere Überzeugung zu vertreten um mit kleinen Schritten die Zukunft wenn nicht gestalten so doch mitgestalten. Ich möchte hiermit die Leser dieses Blog begrüssen welche sich im Laufe der Zeit hoffentlich mehren mögen und uns einem weiteren Kreis bekannt machen.

In diesem Sinne möchte ich auch auf die Homepage des Jugendparlaments hinweisen welche auch unter Links zu finden ist. Es scheint derzeit ein wahrer Alptraum zu sein, aber man sollte sich doch auch auf die Zukunft freuen welche vielversprechender aussieht.

16. Jugendsession 2006

Am letzten Samstag im April fand in St.Gallen bei schönstem Wetter die 16.Jugendsession statt. Jugendliche aus dem ganzen Kanton trafen sich, um über verschiedenste aktuelle Themen zu diskutieren.

Nachdem sich die Teilnehmer mit Gipfeli und Orangensaft für den Tag gestärkt hatten, eröffnete das ehemalige Vorstandsmitglied Samuel Egli mit einer packenden Rede die Session.

Anschliessend boten drei verschiedene Workshops den Jugendlichen die Gelegenheit, sich selbst einzubringen und mitzureden. Im Workshop „Jupa nur ein Schwätzerclub?!“ erfuhren die Teilnehmer von Stefan Tittmann, dem Jugendkoordinator des Kantons St.Gallen, einiges über den Stand der Rechte und Pflichten des Jupa SG. Danach wurde diskutiert, wie die Beziehungen und die Zusammenarbeit mit den Politikern auf Kantonsebene aussehen sollte und wie dies zu erreichen wäre. Die Jugendlichen forderten einerseits politische Rechte wie ein kantonales Partizipationsrecht nach dem Beispiel der Stadt St.Gallen. Auf der anderen Seite würden sie es begrüssen, die „grossen“ Politiker im Rahmen von gesellschaftlichen Anlässen wie zum Beispiel einem Fussballspiel gegen den FC Kantonsrat besser kennen zu lernen bzw. neue Kontakte zu knüpfen. Diese Ideen und Forderungen werden auf jeden Fall an der nächsten Jugendsession in bearbeiteter Session nochmals aufgenommen und schliesslich im Kantonsrat vorgestellt und besprochen.

Ein weiterer Workshop beschäftigte sich mit dem Thema „Download“. Obwohl angeregt über das illegale Herunterladen von Musik, Computerspielen und –programmen diskutiert wurde, kamen keine Forderungen zustande. Die Teilnehmenden waren sicher mehr oder weniger alle einig, dass solche Downloads weit verbreitet seien, und fanden keine Argumente dagegen.

Last, but not least wurde im Workshop „Globalisierung“ über die zunehmende Interdependenz zwischen nationalen und internationalen Akteuren gesprochen. Zwei Experten informierten zuerst zum Thema und brachten Inputs in die Diskussionsrunde. Die Teilnehmer kamen zum Schluss, dass Nachteile verhindert werden sollten. Andererseits würde weltweite Vernetzung auch Chancen bieten.

Nach ungefähr zwei Stunden voll von Informationen und angeregten Diskussionen war es an der Zeit, sich für den nicht weniger interessanten Nachmittag mit Vitaminen, Proteinen und Kohlehydraten zu stärken.

Schnell war sie vorbei, die Mittagspause. Pünktlich um 13.00 Uhr teilten sich die Jugendlichen erneut auf. Die erste Gruppe beschäftigte sich mit dem Thema EU und den Pro und Kontras eines EU-Beitritts der Schweiz. Die bilateralen Verträge wurden im Allgemeinen als sehr gut befunden, da sie vor allem im Bereich der Wirtschaft von elementarer Bedeutung seien. Allerdings gingen die Meinungen punkto eines Beitritts auseinander. Einige vertraten die Meinung, ein Vollbeitritt sei längerfristig der einzig richtige Weg für die Eidgenossenschaft, während andere davor warnten, die EU sei undemokratisch, bürokratisch und ein Beitritt mit zu hohen Kosten verbunden.

Eine zweite Gruppe beschäftigte sich mit dem Thema „Armut“. Es wurde lebhaft über verschiedene Aspekte der Armut in der Schweiz sowie im Ausland diskutiert. Auf Interesse stiessen vor allem Themen wie die Jugendarmut im Inland und Möglichten, die Armut in Afrika zu beenden.

Die letzte der Diskussionsgruppen widmete sich dem brisanten Thema „Emanzipation“. Unter dem Titel „Hausmänner und Emanzen“ fand ein hitziges Gefecht statt über die Definition einer Emanze, die aktuelle Frage nach gleichem Lohn für gleiche Arbeit und Gründen für Männer, den Haushalt zu führen, aber auch darüber, wie sich Kinder fühlen, deren Mütter nur selten zu Hause sind. Unterstütz wurden die Jugendlichen dabei von der grünen Kantonsrätin Susanne Hoare-Widmer.

Nach einer kurzen Zvieripause trafen sich alle Teilnehmer zum Plenum im Kantonsratssaal. Zuerst präsentierten einige Jugendliche, was in den Workshops besprochen wurde. Anschliessend wies der Präsident des Jugendparlaments, Ruedi Lieberherr, auf verschiedene Veranstaltungen in den kommenden Wochen hin, u.a. ein Besuch der Arena (05.05.07), Besichtigung des Bundeshauses in Bern zusammen mit dem Ständerat Eugen David (20.06.07) und das Fussballspiel gegen den FC Kantonsrat (23.06.07), hin. Des Weiteren wurde bekannt gegeben, dass Kathrin Steiger ab sofort das Amt der Kommissionspräsidentin von Annelies Hummler übernimmt.

Zum Schluss zeigte Vorstandmitglied und „DJ“ Manuel Angehrn den erst kürzlich fertig gestellten DVD der 15.Jugendsession. Danach war die Session beendet.